Sonntag, 27. Juli 2014

MediathekView - Installation und Anleitung für Ubuntu

  


"Das Programm MediathekView durchsucht die Online-Mediatheken verschiedener Sender (ARD, ZDF, Arte, 3Sat, SWR, BR, MDR, NDR, WDR, HR, RBB, ORF, SF) und listet die gefundenen Sendungen auf. Die Liste kann mit verschiedenen Filtern nach Beiträgen durchsucht werden. Mit einem Programm eigener Wahl können die Filme angesehen und aufgezeichnet werden. Es lassen sich Abos anlegen und neue Beiträge automatisch herunterladen." Quelle


Installation

Mit dem folgenden Befehl wird MediathekView über das Terminal installiert, sowie drei weitere Programme die zur Wiedergabe und Aufnahme der Sendungen benötigt werden.

Der Befehl funktioniert bei allen auf Ubuntu basierten Distributionen, wie z.B. Ubuntu selbst, Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu und Mint.

Kopiere diesen Befehl und füge ihn per Rechtsklick in dein Terminal ein:
sudo apt-get install mediathekview flvstreamer vlc libav-tools

Theoretisch wird auch ffmpeg gebraucht, allerdings gibt es dazu bei ubuntuusers im Wiki eine interessante Info:  

"Ab Ubuntu 11.04 wird das Paket ffmpeg und der gleichnamige Befehl nur noch aus Gründen der Kompatibilität zur Verfügung gestellt. Mit Ubuntu 14.04 ist es endgültig aus den offiziellen Paketquellen entfernt worden. Es ist deshalb angeraten, stattdessen avconv des Libav-Projekts zu nutzen." Quelle

Diese Empfehlung berücksichtige ich bei dieser Anleitung. :-)

Nach dem du MediathekView, flvstreamer, VLC und avconv übers Terminal installiert hast, öffne MediathekView.


Anleitung

Bei "einmal am Tag.." kann der Haken weg.
Bei "vorher anpassen" kann der Haken wieder hin.

Dann "Mit Standardeinstellungen starten".



Bei "Pfad zu ffmpeg auswählen" ist das Feld leer. Aus den oben genannten Gründen. Da bei dem obigen Befehl libav-tools avconv als Alternative zu ffmpeg installiert wurde, wird hier einfach der Pfad manuell eingetragen:

/usr/bin/avconv

Ist der Pfad eingefügt, gehts danach "Weiter".



Übersicht zum erstellten Set. Absegnen mit "Weiter".

 

Alle Filme werden geladen und dargestellt. Oben rechts, bei der Lupe, kannst du nach Filmen, Dokus und Beiträgen suchen. Klickst du auf das dreieckige "Play-Symbol" wird der ausgewählte Film mit dem VLC-Mediaplayer abgespielt.



Möchtest du den Film gerne lokal auf dem Computer speichern, einfach auf den runden roten Kreis klicken.



Danach öffnet sich folgendes Fenster. Zielpfad wird anzeigt, wo die Datei gespeichert wird. Das kann auch geändert werden. Standardmäßig ist der Film in hoher Auflösung markiert. Theoretisch kann hier alles so bleiben wie es ist. Nach "OK" wird der Download gestartet.



Dass der Download im Hintergrund läuft wird unten angezeigt. Beim Wechsel vom Reiter "Filme" zu "Downloads", ist ebenfalls der aktuelle Download zu sehen. Inkl. Fortschritt, Restzeit, Geschwindigkeit und Größe.



Ist der Download fertig, wird der Balken grün angezeigt.



Der Download war erfolgreich, unten auf dem Desktop öffnet sich ein kleines Fenster.



Öffne deinen Dateimanager. Wenn du vor dem Download nicht den Zielpfad geändert hast, wird die Datei im Home-Verzeichnis im Ordner "MediathekView" gespeichert.




 Dort ist ein weiterer Ordner zu finden.



Hier ist die Datei. :-)



Ausführliche Anleitung: sourceforge wiki

Ich wünsche dir viel Freude mit MediathekView.

Herzlichst
Emanuel

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Beim Erstellen meiner Anleitung stellte ich fest, dass im Wiki von ubuntuusers zwar der Befehl für avconv erwähnt wird, allerdings nur einzeln und erst sehr weit unten. Nun habe ich auch meinen Teil zum Wiki beigetragen. Jetzt steht der komplette Befehl im Wiki gleich am Angfang unter dem Punkt Voraussetzungen, wie bei meiner Anleitung. Ich liebe ubuntuusers und das Wiki. Danke an alle die mitmachen! :-)

Montag, 14. Juli 2014

Deutschland ist zum vierten Mal Fußball-Weltmeister

Gratulation an die deutsche Nationalmannschaft!

Das war eine aufregende Weltmeisterschaft. Mit vielen überraschenden Momenten. Mit spektakulären Spielen. Eine gefühlt nie endende Verlängerung und Elfmeterschießen spannender als jeder Sonntagskrimi, alles dabei. Der absolute Wahnsinn war das 7:1 gegen Brasilien. Dies war wohl das schönste Fußballspiel was ich je gesehen habe. Nicht umsonst war das ein historischer Sieg gegen Brasilien.

Die deutsche Nationalmannschaft hat Großartiges geleistet. Am Ende ein hochspannendes Spiel gegen Argentinien. Das Finale und somit die Weltmeisterschaft 1:0 mit einem Traumtor in der 113. Minute von Mario Götze gewonnen. Ein lang ersehnter Traum ist wahr geworden: Nach 1954, 1974 und 1990 ist Deutschland 2014 zum vierten Mal Fußball-Weltmeister!


Aus Freude und als Dankeschön für die gewonnene Weltmeisterschaft habe ich dieses Bild gezeichnet, mit dem Linux Maskottchen Tux. Bearbeitet und veredelt mit Gimp. Ein tolles Programm und vor allem eine gute kostenlose Alternative zu Photoshop. ;-)

Meine Glückwünsche an die gesamte DFB-Elf, Joachim Löw und an alle die ihren Teil dazu beigetragen haben.

Herzlichst
Emanuel

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Sonntag, 13. Juli 2014

Problem mit Passwort nach verschlüsseltem LVM - cryptsetup failed, bad passwort or options?


Ich hatte noch nie Probleme nach einer Installation mit verschlüsseltem LVM. Egal ob Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Lubuntu, Debian, Fedora oder andere Distributionen.

Erstmals Mint 17 Qiana spielte mir nach der Installation einen Streich:


Nach drei Fehlversuchen kam ich schon ins zweifeln. Wie jetzt? Mein Passwort 123456 oder mausi83 soll falsch sein?

Spaß bei Seite. Mint installiert, der erste Neustart, Passwort eingegeben und dann die Meldung: cryptsetup failed, bad passwort or options?

Nach dem ich mir 100%ig sicher war dass das Passwort stimmt, machte mich auf den Weg das Problem zu lösen.

Folgend ein Bild von der Installation. Hier wird ausgewählt dass das gesamte Betriebssystem mit verschlüsseltem LVM eingerichtet wird. Danach wird die Passphrase eingegeben.



Da lauert auch schon die große Falle: Denn bis zu dem Zeitpunkt wo die Passphrase eingegeben wird, ist die englische Tastaturbelegung eingestellt. Erst danach folgt die Auswahl und die Aktivierung der deutschen Tastaturbelegung!

Spätestens beim Verwenden von Sonderzeichen, wird hier alles auf den Kopf gestellt. Erst die englische, danach die deutsche Tastatur. Nach dem Neustart und der ersten Eingabe der Passphrase kommt die große Überraschung: cryptsetup failed, bad passwort or options?

Da will man sein Betriebssystem verschlüsseln, die Installation ist erfolgreich abgeschlossen und dann sowas.

Genug geärgert. :-) Dass es an der Tastatureinstellung liegt, habe ich bereits verraten. Nun zeige ich wie bei Mint, hier Bilder mit dem Desktop XFCE, die Tastatur vor der Installation richtig eingestellt wird.


Rechtsklick auf dem Desktop. Erstelle eine leere Datei.



Name "New File" kann bleiben. Create.



Es wurde die leere Datei erzeugt und auf dem Desktop abgelegt. Klicke auf "New File".



Jetzt zum Testen mal die komplette zweite Reihe der Tastatur eingeben, also "1" bis zum Sonderzeichen "`". Danach nochmal das gleiche nur mit gedrückter Umschalt-Taste⇧. Zum Schluss die Reihe von "Q" bis "*", alles groß geschrieben.

Das Ergebnis: Englische Tastatur. Was man also vermeintlich bei der Passphrase richtig mit der deutschen Tastaturbelegung eintippt, wird falsch bzw. mit englischer Tastaturbelegung gespeichert. So kommt es zur Meldung: cryptsetup failed, bad passwort or options? 




Jetzt wird es Zeit die Tastaturbelegung zu ändern.

Entweder einfach im Menü im Suchfeld ein "k" eingeben und dann das gleich vorgeschlagene "Keyboard" auswählen.




Oder unter "Settings" dann "Keyboard" auswählen.



Wähle den Reiter "Layout" und entferne das Kreuz bei "Use system defaults".



Bis jetzt ist nur "English US" als Tastaturbelegung eingestellt. Wähle unten links "Add" um die deutsche Tastatur hinzuzufügen.



Wähle "German" und dann "OK".



Damit die englische Tastatur nicht nochmal dazwischen funkt, am besten gleich entfernen. ;-) Wähle "English US" und dann "Delete".



Prima, "English US" ist jetzt da wo der Pfeffer wächst. Nun darf die deutsche Tastatur ihre Arbeit verrichten. Wähle "Close" und ab dafür.



Wer sicher gehen möchte dass es auch wirklich funktioniert: Einfach nochmal in die anfangs erstellte Datei die Zeilen eintippen. Siehe da, nun ist alles so wie es sein soll.




Warum einfach wenn es kompliziert geht. ;D Ich hoffe sehr dass zeitnah dieses Problem behoben wird und die deutsche Tastaturbelegung bereits vor der Passphrase automatisch aktiviert ist.

Jetzt kann mit der eigentlichen selbsterklärenden Installation begonnen werden.

Hattet ihr die gleichen Probleme, vielleicht auch mit anderen Distributionen? Schreibt mir dazu gerne einen Kommentar.

Herzlichst
Emanuel


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Update, 01.11.2014

Speziell für Ubuntu gibt es hier die genaue Beschreibung für die deutsche Tastatur: 


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Freitag, 11. Juli 2014

K3b - deutsches Sprachpaket installieren





K3b ist ein Brennprogramm von KDE zum Erstellen von CDs, DVDs und Blu-ray-Disks. Es besitzt eine grafische Benutzeroberfläche, die es dem Anwender ermöglichen soll, alle Aufgaben des CD- und DVD-Brennens möglichst intuitiv zu erledigen. Der Name K3b ist die kurze Schreibweise für KBBB, was für „KDE Burn Baby, Burn!“ steht. Quelle: Wikipedia


Öffne unter Ubuntu (oder auch Mint, Xubuntu, Lubuntu) das Terminal, gebe folgenden Befehl ein und installiere K3b:
sudo apt-get install k3b

Ist K3b installiert, ist meist nur die englische Sprache vorhanden. Siehe Bild: Im Menü "Help" und dann "Switch Application Language".




Unter "Primary language" ist nur "American English" zu finden. Andere Sprachen sucht man hier vergebens.




Die deutsche Sprache wird mit folgendem Befehl installiert:
sudo apt-get install language-pack-kde-de

Beim nächsten Start von K3b ist die deutsche Sprache vorzufinden.




Falls nicht, einfach wieder im Menü (wie bei den ersten zwei Bildern gezeigt) -> "Help" -> "Switch Application Language" und dann "Deutsch" auswählen.

Spätestens jetzt ist K3b wirklich endgültig eingedeutscht. ;-)

Weitere Infos zu K3b hier: http://wiki.ubuntuusers.de/K3b

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Update, 12.07.2014

Auf Grund eines anonymen Kommentars erweitere ich diesen Blogeintrag. Ich bin für Kritik und Verbesserungsvorschläge immer offen. Nur leider erweist sich in diesem Fall der Kommentar als falsch bzw. nicht ganz richtig:

Nette Anleitung, nur: Falsch!

Du installierst da per Metapaket die Sprachdateien für alle KDE-Programme, was da vollkommen überflüssig ist.

sudo apt-get install k3b-i18n

reicht da vollkommen aus.

Der im Kommentar erwähnte Befehl installiert die deutsche Sprache unvollständig! Es folgt ein Vergleich mit drei Beispielen.

Nach der Installation von k3b-i18n:





Nach der Installation von language-pack-kde-de:





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Dienstag, 8. Juli 2014

Zugriff! Wenn das Netz zum Gegner wird


Sehr guter Film. Ich habe ihn mir heute Abend angesehen. Es folgt der Link direkt zur Mediathek und die nähere Beschreibung zum Film.

Ein Film von Diana Löbl und Peter Onneken

Jetzt ansehen: http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Zugriff-Wenn-das-Ne/Das-Erste/Video?documentId=22263876&topRessort=tv&bcastId=799280

Das investigative Autorenteam Löbl und Onneken ("Ausgeliefert – Leiharbeiter bei Amazon") wagt einen Selbstversuch und liefert sich dabei ein dramatisches Duell. Mit Hilfe eines IT-Sicherheitsexperten versucht Diana Löbl, ihren Kollegen auszuspionieren, und er, ein Internet-erfahrener User, wird sich vehement verteidigen.

Aber mit welchem Erfolg? Sie jagt ihn im Netz. Sie wird seine Arbeit nach Kräften behindern, seine Identität im Netz annehmen und in seine Privatsphäre aktiv eingreifen. Unter Anleitung eines renommierten Profilers der Polizei erstellt sie schließlich ein detailliertes Psychogramm ihres Kollegen: persönliche

Vorlieben, Tagesablauf, Privatkontakte, Einsicht in seinen Finanzstatus und das Internetbanking. Aus dem spielerischen Duell wird ein unerbittlicher Kampf.

Alltägliche Angriffe im Netz

Parallel verfolgt Peter Onneken seine eigenen Spuren im Netz. Welche Daten sind wo über ihn gespeichert? Was weiß Google? Facebook? Er folgt den Datenströmen quer durch Europa. So lange, bis er nicht mehr weiter kommt, denn auf einmal kann er weder auf sein Telefon noch auf seine Kreditkarten oder Bankkonten zugreifen, und er erlebt, wie es ist, wenn die eigene Identität gestohlen wird.

Immer wieder gibt es Meldungen über gestohlene Passwörter. Aber was heißt das für die Betroffenen? Dieser Film zeigt, wie gefährlich die alltäglichen Angriffe tatsächlich sind. Das zunächst gelassene Opfer wird ängstlich, verunsichert. Es stellt sich heraus: Datenspionage ist bedrohlicher, als die Mehrheit der Bevölkerung sich eingestehen will.

Quelle: http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/hr/07072014-exclusiv-im-ersten-zugriff-100.html

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Montag, 7. Juli 2014

Emails verschlüsseln - Anleitung


"Ich hab doch nichts zu verbergen." Sagen die meisten.

Aber was ist mit den Bankdaten und anderen vertraulichen Dokumenten, was ist mit unserer Privatsphäre?


Eine unverschlüsselte E-Mail:

  • bietet keinen Leseschutz 
  • kann verändert werden
  • kann von Dritten mitgelesen werden
  • kann an allen Stationen, die für den Transport der E-Mail zuständig waren, kopiert und archiviert worden sein 

Wer seine Daten schützen will, sollte seine E-Mails konsequent verschlüsseln!


Quelle: https://emailselfdefense.fsf.org/de/

Einfach und verständlich erklärt:

 
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