Freitag, 18. April 2014

Distro-Hopping

Wer die weite Welt von Linux entdeckt, bemerkt schnell dass viele Distributionen und Desktops zur Auswahl stehen.

Als ich anfing mich mit Linux zu beschäftigen, habe ich viel darüber gelesen. In Handbüchern, Foren, Wikis und Artikeln. Für den Anfang entschied ich mich für Ubuntu 12.04 LTS. Doch die Verführung war groß nach einer Weile etwas Neues auszuprobieren. Distro-Hopping, ich hüpfte von einer zur nächsten Distribution.




Nur um zu schauen ob es vielleicht doch noch schneller geht oder andere tolle Funktionen angeboten werden. Auch wenn ich vieles vorher virtuell testete, so oft wie mit Linux hatte ich vorher noch nie mein System neu installiert. Einziger Vorteil: Ich lernte Linux und seine scheinbar unendlichen Möglichen näher kennen.

Nach all dem Distro-Hopping hatte ich das Hüpfen satt. Ich wollte mir konsequent ein System einrichten dass ich die nächsten Jahre nutze, ohne es bald wieder in Frage zu stellen. Denn wer zieht schon gerne jeden Monat um?

Egal welche Distribution auf meiner Kiste lief, mein Favorit war und ist Debian und die darauf basierende Distribution Ubuntu.

Auf meinem Computer läuft seit Januar 2013 Ubuntu 12.04 LTS und auf meinem Notebook rennt seit einigen Monaten Debian Wheezy mit XFCE.

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Update, 15.10.2014

Auch ich war seit dem Blogeintrag wieder vom Distro-Hopping betroffen. Auf meinem Arbeitsplatzrechner und auf meinem Notebook nutze ich ab heute wieder Ubuntu. :-)

Mit Freude beobachte ich den Verlauf von meinem Thread zum Thema Distro-Hopping bei den zwei Foren von ubuntuusers und im debianforum. Vielen Dank für eure vielen interessanten Beiträge, Meinungen und Erfahrungen mit den einzelnen Distributionen die ihr dort schildert.

Sehr lesenswert:


ubuntuusers: Thema Distro-Hopping

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Welche Distribution habt ihr bis jetzt am längsten benutzt?

Habt ihr schon die richtige Distribution gefunden oder gibt es immer noch eine andere Distribution die ihr gerne mal als Hauptsystem installieren möchtet?

Was ist eurer Lieblings-Desktop?

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Kommentare:

  1. Ich probiere regelmässig neue Distributionen aus, installiert ist aber Linux Mint in der Debian Edition.

    Und die benutze ich sie seit einigen Jahren fast täglich.

    Momentan schiele ich aber ein bischen auf Manjaro.

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  2. Hallo Ikem, Linux Mint LMDE migriert ab November zu Debian Stable, wirst du es trotzdem weiterhin nutzen? Manjaro wollte ich auch schon mal ausprobieren, funzt aber auf meiner Hardware leider nicht. Mit Debian und dem Desktop XFCE habe ich bis jetzt die besten Erfahrungen gemacht.

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  3. Ich bin Mitte 2011 in die Linux-Welt eingestiegen, und zwar mit Linux Mint 10, damals noch mit Gnome2. Bin all die Jahre bei Mint geblieben. Ich mach nix Dolles mit meinem Rechner - surfen, eMails, Musik hören, Karten spielen, Textverarbeitung - all das kann Mint. Warum soll ich wechseln? Bin als Gewohnheitstier (ich war immerhin schon vierzig, als ich mich das erste Mal mit Linux befasst habe...) konsequenterweise bei MATE gelandet.Also zur Zeit Mint17+MATE.

    Auf meinem Rückfallrechner habe ich Fedora mit LXDE installiert, einfach aus dem Grund, weil ich nicht per USB-Stick installieren kann (IBM Thinkpad von Anfang des Jahrtausends) und Fedora+LXDE die einzige Distro war, die mir zusagte und die auf eine CD passte. Die meisten Distros (auch Mint) sprengen mittlerweile die Größe einer CD. Und einen DVD-Rohling hatte ich nicht zur Hand. So bin ich zu Fedora gekommen wie die Jungfrau zum Kinde, und ich muss sagen, große Unterschiede kann ich echt nicht erkennen. Läuft einwandfrei auf meinem Steinzeit-Thinkpad und macht im wesentlichen das, was Mint auf meinem Hauptrechner macht. Die Gemeinsamkeiten sind größer als die Unterschiede. Ach, und dann hab ich noch ein Hercules eCafé-Netbook - ich weiß gar nicht mehr, was ich da schon alles drauf hatte; mich hat nichts überzeugt außer Mint9 LXDE. Den Lütten müsste ich mal wieder flott machen...

    Sollte ich mal experimentierfreudig sein, wäre Arch Linux meine nächste Wahl. Da hätte ich Bock drauf. Bin allerdings keine Freundin von Rolling Releases.

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    1. Hallo Suse, danke für deinen längeren Erfahrungsbericht. :-) Schön wenn du es geschafft hast einer Distribution treu zu bleiben.

      Mint und Fedora: Es gibt für mich ein sehr großer Unterschied. Mal von der unterschiedlichen Philosophie abgesehen. Vor allem für Anfänger, die ihr System alleine einrichten wollen, ist Fedora nicht geeignet. Wer seine mp3 oder einen Film abspielen will und nicht weiß wie z.B. Multimedia-Codecs installiert werden, hat schon am Anfang viel Frust!

      Da ist es mit Mint doch wesentlich entspannter. Da hier einiges vorinstalliert ist. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich nach längerer Nutzung von Mint mit XFCE wieder davon verabschiedet habe. Es gab zu viele Bugs und das System schmierte regelmäßig ab. Auch auf verschiedener Hardware.

      Der Desktop LXDE ist für ältere Notebooks bestens geeignet, allerdings für manchen auch wieder zu spartanisch. Mit Linux hat jeder die Wahl.

      Wenn du kein Rolling Release magst, spar dir die Zeit mit Arch. ;-)

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